Vorbemerkung zur "Alten Satzung"

 

Die nachfolgende „Alte Satzung“ des AWO-Ortsvereins Müssen-Billinghausen war die Satzung, die bis zum 11.02.2017 Gültigkeit hatte, als eine „Neue Satzung“ zur Ein-tragung in das Vereinsre-gister beschlossen wurde.

 

Wann diese „Alte Satzung“ entstanden ist, kann heute nicht mehr nachvollzogen werden, da Erstellungsdatum und Unterschriften fehlen und auch keine Satzung mit diesen Daten in den heutigen Unterlagen vorhanden ist.

 

Vermutlich ist die Satzung entstanden, als die ehemaligen AWO- Ortsvereine Billinghausen und Müssen sich 1972 zum AWO-Orts-verein Müssen-Billinghausen zusammengeschlossen haben.

                                                                        Rolf Vothknecht

"Alte" Satzung des AWO-Ortsvereins  

Müssen-Billinghausen

 

§ 1

Name, Sitz und Geschäftsjahr

(1)   Der Verein führt den Namen "Arbeiterwohlfahrt Orts-verein Müssen-Billinghausen"

(2)   Der Verein hat seinen Sitz in Lage

(3)   Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr

 

§ 2

Zweck 

(1)   Der Zweck des Ortsvereins ist die Erfüllung der im Ver-

bandsstatut der Arbeiterwohlfahrt in der jeweils gültigen Fassung genannten Aufgaben in seinem Bereich, insbesondere

- vorbeugende, helfende und heilende Tätigkeit auf allen Gebieten der Wohlfahrtspflege

-  Anregungen und Hilfe zur Selbsthilfe

-  Förderung ehrenamtlicher Arbeit

-  Mitwirkung an den Aufgaben der öffentlichen Sozial-, Jugend- und Gesundheitshilfe

(2)   Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch

-  Entwicklung und Erprobung neuer Formen und Methoden der Sozialarbeit

-  Anregung, Angebot und Unterhaltung von Einrichtungen und Diensten

-  Werbung von Mitgliedern

-  Schulung und Fortbildung von Mitgliedern

-  Information und Aufklärung über Fragen der Wohlfahrtspflege

-  Stellungnahme zu den Ortsbereich betreffenden Fragen der Öffentlichen und Freien Wohlfahrtspflege

-  Mitarbeit in Ausschüssen der Öffentlichen Hand auf Orts- ebene

-  Zusammenarbeit mit anderen Organisationen der Öffent-lichen und Freien Wohlfahrtspflege, Fachverbänden und Selbsthilfe-Organisationen auf Ortsebene

-  Pflege guter Verbindungen zu befreundeten Organisationen

-  Beteiligung an Aktionen internationaler Solidarität

-  Frauenförderung und Frauenbildungsarbei 

 

-  Aufbau und Förderung von Kinder- und Jugendarbeit, u.a. im Rahmen des Jugendwerkes der Arbeiterwohlfahrt

-  Öffentlichkeitsarbeit

(3)   Der Ortsverein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts "steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenverordnung.

Der Ortsverein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(4)   Mittel des Ortsvereins dürfen nur für die satzungsmä-ßigen Zwecke verwendet werden.

Die Mitglieder erhalten - abgesehen von etwaigen, für die Erfül-lung ihrer satzungsmäßigen Aufgaben bestimmte Zu-schüsse - keine Zuwendungen aus Mitteln des Ortsvereins. 

Das gleiche gilt bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Ortsvereins.

(5)   Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

(6)   Bei Auflösung oder Aufhebung des Ortsvereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das nach Erledigung aller Verbindlichkeiten verbleibende Vermögen an die Arbei-terwohlfahrt Kreisverband Lippe e.V. oder an den überneh-menden Bezirksverband der Arbeiterwohlfahrt, die es un-mittelbar und ausschließlich für gemeinnützige und mildtätige Zwecke zu verwenden hat.

 

§ 3

Zugehörigkeit zum Kreisverband

 

Die Arbeiterwohlfahrt Ortsverein Müssen-Billinghausen ist eine Gliederung der Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Lippe e.V.

§ 4

Mitgliedschaft

 

(1)   Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden, die das Verbandsstatut der Arbeiterwohlfahrt anerkennt und sich an der Erfüllung ihrer Aufgaben beteiligen will.

(2)   Über die Aufnahme als Mitglied entscheidet der Vor-stand auf schriftlichen Antrag hin. 

(3)   Gegen die Ablehnung der Aufnahme ist der Einspruch zu-lässig, über den der Vorstand der übergeordneten Verbands-gliederung entscheidet.

Dieser hat vor seiner Entscheidung den Vorstand des Orts-vereins zu hören, der die Ablehnung der Aufnahme beschlossen hat. 

§ 5

Korporative Mitglieder

 

(1)   Als korporative Mitglieder können sich dem Verein Ver-einigungen mit sozialen Aufgaben anschließen, deren Tätigkeit sich auf die Ortsebene erstreckt und begrenzt.

Sie üben ihre Mitgliedschaft durch ein beauftragtes Mitglied ihrer Vereinigung aus.

(2)   Über die Aufnahme als korporatives Mitglied entscheidet der Vorstand im Einvernehmen mit dem Vorstand der überge-ordneten Verbandsgliederung, der Arbeiterwohlfahrt Kreis-verband Lippe e.V..

Der übergeordnete Bezirksverband, die Arbeiterwohlfahrt Bezirksverband Ostwestfalen-Lippe e.V., ist zu unterrichten.

Zwischen dem Ortsverein und der den Anschluß begehrenden Vereinigung ist eine schriftliche Korporationsvereinbarung abzuschließen.

(3)   Die Mitgliedschaft der korporativen Vereinigung kann von beiden Seiten unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten gekündigt werden.

(4)   Die Höhe des Mitgliedsbeitrags richtet sich nach beson-derer Vereinbarung. 

(5)   Die Mitgliedschaft des korporativen Mitglieds bei einem anderen Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege oder dessen Untergliederungen oder Mitgliedern ist ausgeschlos-sen.

§ 6

Verlust der Mitgliedschaft

 

(1)   Mitglieder können ihren Austritt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand bewirken.

Für den Austritt gilt eine Frist von drei Monaten zum Ende ei nes Kalenderjahres.

(2)   Mitglieder können ausgeschlossen werden oder von ein- zelnen oder allen Mitgliedsrechten suspendiert werden, wenn sie einen groben Verstoß gegen das Verbandsstatut der Ar-beiterwohlfahrt oder diese Satzung begangen oder durch ihr Ver- halten das Ansehen der Arbeiterwohlfahrt schädigen bzw. geschädigt haben oder sich einer ehrlosen Handlung schuldig gemacht haben.

(3)   Der Ausschluß und die Suspendierung sind unter entspre-chender Anwendung des Ordnungsverfahrens der Arbeiter-wohlfahrt durchzuführen. 

(4)   Das Ordnungsrecht wird auf die nach dem Ordnungsver-fahren der Arbeiterwohlfahrt zuständigen Verbandsgremien übertragen und als verbindlich anerkannt.

(5)   Im Falle eines Beitragsrückstandes von mehr als zwölf Monatsbeiträgen kann der Vorstand selbst nach schriftlicher Mahnung das Mitglied ausschließen. 

 

§ 7

Beitragspflicht

 

Die Mitglieder sind zur Zahlung von Beiträgen verpflichtet.

Die Mindesthöhe der Beiträge wird durch die Bundeskon-ferenz der Arbeiterwohlfahrt festgelegt.

 

§ 8

Jugendwerk

 

(1)   Für das im Ortsverein bestehende Ortsjugendwerk gilt dessen Satzung. 

(2)   Für die Förderung des Jugendwerkes werden Regelungen nach Maßgabe der finanziellen Möglichkeiten des Ortsvereins festgelegt. 

(3)   Der Vorstand des Ortsvereins ist zur Aufsicht und Prü-fung gegenüber dem Ortsjugendwerk verpflichtet.

(4)   Die Revisoren des Ortsvereins sind verpflichtet, die Prüfung des Ortsjugendwerkes gemeinsam mit dessen Revi-soren durchzuführen.

 

§ 9

Organe

 

Organe des Vereins sind: 

a) die Mitgliederversammlung

b) der Vorstand

 

§ 10

Mitgliederversammlung

 

(1)   Die Mitgliederversammlung findet mindesten einmal jähr- lich statt.

(2)   Der Vorstand hat die Mitglieder schriftlich mit einer Frist von mindestens sieben Tagen unter Bekanntgabe der Tagesordnung einzuladen 

(3)   Die Mitgliederversammlung nimmt den Jahres- und Prü-fungsbericht entgegen und beschließt über die Entlastung des Vorstandes.

(4)  Sie wählt mindestens alle vier Jahre innerhalb von neun Monaten vor der Konferenz der übergeordneten Verbandsglie-derung

   a) den Vorstand

   b) mindestens zwei Revisoren

   c) die Delegierten zur Kreiskonferenz

Der jeweilige Vorstand bleibt bis zur Neuwahl im Amt. 

Mandatsträger/innen der Arbeiterwohlfahrt müssen Mitglie-der der Arbeiterwohlfahrt sein.

Hauptamtliche Mitarbeiter/innen des Ortsvereins oder einer dem Ortsverein übergeordneten Gliederung sind für Vor-stands oder Revisionsfunktionen nicht wählbar.

(5)   In besonderen Fällen kann vom Vorstand eine außeror-dentliche Mitgliederversammlung einberufen werden.

Sie ist vom Vorstand einzuberufen, wenn mindestens 10% der Mitglieder oder der Vorstand einer übergeordneten Ver-bandsgliederung dies verlangen. 

(6)   Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit ein-facher Mehrheit der stimmberechtigten Erschienenen gefast.

(7)   Zu einem Beschluß über die Auflösung des Ortsvereins oder dem Austritt aus dem Kreisverband ist eine Mehrheit von drei Viertel aller Mitglieder erforderlich.

(8)   Mitgliederversammlungen, die über Satzungsänderungen beschließen sollen, sind nur dann beschlußfähig, wenn mindes-tens die Hälfte der Stimmberechtigten erschienen sind. 

Satzungsänderungen können nur mit einer Mehrheit von drei Viertel der stimmberechtigten Erschienenen beschlossen werden.

Ist eine Mitgliederversammlung , die zu einer Satzungsände-rung einberufen wurde, beschlußunfähig, ist sie mit einer Frist von mindestens 14 Tagen erneut einzuberufen.

Sie entscheidet mit einer Mehrheit von drei Vierteln der stimmberechtigten Erschienenen.

Jede Satzungsänderung bedarf der Zustimmung der Arbei-terwohlfahrt Bezirkverband Ostwestfalen-Lippe e.V.

(9)   Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind schrift-lich niederzulegen.

Sie sind von dem/der Ortsvereinsvorsitzenden und dem/der Schriftführer/in zu unterzeichnen.

 

§ 11

Ortsvereinsvorstand 

 

(1)   Der Vorstand des Ortsvereins setzt sich zusammen aus dem/der Vorsitzenden, seinen/ihren 3 Stellvertretern/innen und mindestens 4, maximal 8 Beisitzer/innen, wobei beide Geschlechter mit mindestens 40 % vertreten sein sollen.

Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus dem/der Vorsitzenden und den drei Stellvertretern/innen.

Jeweils 2 Vorstandsmitglieder sind gemeinsam vertretungsbe-rechtigt, wobei eines von ihnen der/die Vorsitzende oder ein/e Stellvertreter/in sein muß.

(2)   Der Vorstand trägt die Verantwortung für die Erfüllung der Aufgaben des Ortsvereins.

Er vertritt den Ortsverein nach innen und außen. 

Für das Innenverhältnis wird bestimmt, dass der Vorstand die Mitglieder nur in Höhe des Vereinsvermögens verpflichten kann. 

Vor dem Eingehen von Verpflichtungen, die über den allgemei-nen Rahmen der täglichen Vereinstätigkeit hinausgehen oder die durch das Budget nicht gedeckt sind, hat der Ortsverein über seinen Vorstand über den übergeordneten Kreisverband die Zustimmung der Arbeiterwohlfahrt Bezirksverband Ostwestfalen-Lippe e.V. einzuholen.

(3)   Der Vorstand fast seine Beschlüsse mit einfacher Mehr-heit.

(4)   Er unterrichtet den übergeordneten Kreisverband über die Arbeit des Ortsvereins.

(5)   Der Vorstand kann Fachausschüsse und einzelne Sachver-ständige mit Sonderaufgaben betrauen.

(6)   Er benennt eine(n) Vertreter/in, der/die an den Sitzun-gen des Ortsjugendwerkes mit beratender Stimme teilnimmt.

(7)   An den Vorstandssitzungen des Ortsvereins nimmt ein vom Vorstand des Ortsjugendwerkes benanntes volljähriges Mitglied mit beratender Stimme teil.

 

§ 12

Rechnungswesen

 

Das Rechnungswesen hat den Grundsätzen kaufmännischer Buchführung zu entsprechen.

Im übrigen sind die Bestimmungen der Finanz- und Revisions-ordnung im Rahmen des Verbandsstatuts der Arbeiterwohl-fahrt anzuwenden.

 

§ 13

Aufsichtpflicht

 

Der Ortsverein erkennt das Recht der Aufsicht und Prüfung durch die übergeordneten Gliederungen an.

Er erkennt insbesondere die Berechtigung des übergeordne-ten Kreisverbandes an, den Ortsverein jederzeit zu über-prüfen, von ihm Aufschlüsselungen und Darlegungen zu ver-langen, Einsicht in alle Geschäftsvorgänge zu nehmen und an allen Zusammenkünften mit beratender Stimme teilzunehmen.

 

§ 14

Das von der Bundeskonferenz beschlossene, dieser Satzung beigefügte Verbandsstatut der Arbeiterwohlfahrt ist Be-standteil dieser Satzung.

 

§ 15

Auflösung

 

Bei Ausschluß oder Austritt aus der Arbeiterwohlfahrt Kreis- verband Lippe e.V. ist der Ortsverein aufgelöst.

Er verliert das Recht, den Namen "Arbeiterwohlfahrt" zu führen.

Ein etwa neu gewählter Name muß sich von dem bisherigen Namen deutlich unterscheiden.

Er darf nicht in einem bloßen Zusatz zu dem bisherigen Namen bestehen.

Entsprechendes gilt für Kurzzeichen oder Marken der Arbei- terwohlfahrt.

Wann diese Satzung beschlossen wurde, lässt sich heute leider nicht mehr nachvollziehen, weil darüber keine Unter-lagen vorhanden sind.

 

Ein Satzungs-Original mit Unterschriften usw, ist nicht mehr auffindbar.

Seitenaufrufe

WetterOnline
Das Wetter für
Lage
mehr auf wetteronline.de

AWO

gefällt mir

AWO

ist gut

Besucher-Zähler

seit dem Start

unserer Homepage am 15.06.2016

Letzte Aktualisierung:

26.05.2019