Wilhelm Rosenhäger, 1967 Vorsitzender der AWO in Billinghausen

1967

Gründungs-Versammlung

Gründung des AWO- Ortsvereins Billinghausen

 

Im Jahre 1967 fanden sich einige tatkräftige Bürger in Billinghausen zusammen und beschlossen, einen AWO-Ortsverein zu gründen.

 

Aus der Gründungsversammlung, die vom Kreisvorstandsmitglied Ernst Kraatz geleitet wurde, sind als erste Mitglieder u.a. Heinrich Wilkenloh, Heinz Sundermann, August Fischer, Albrecht Rebbe, Ulla Weiß, Wilhelm Voth-knecht, Albert Drexhage und Wilhelm Rosenhäger überlie-fert.

 

Zum 1. Vorsitzenden wurde der Billinghauser Bürgermeister Wilhelm Rosenhäger gewählt.

1968

Gründungs-Versammlung

Gründung des AWO-Ortsvereins Müssen

 

Erinnerungen von Hermann Grabe, jahrzehntelanges Mitglied der Arbeiterwohlfahrt in Müssen:

 

„Es war im Herbst 1967, als Friedel Kleine–Ostmann und ich nach einer Veranstaltung in der Gaststätte Vogt im Barke den Nachhauseweg antraten.

 

In einem lebhaften Gespräch über soziale Belange kam uns der Gedanke, auch in Müssen eine eigene AWO-

Ortsgruppe zu gründen.

 

Es dauerte dann auch nicht mehr lange, dass aus diesem Vorhaben „Ernst“ gemacht wurde.

 

Im April 1968 fand die Gründungsversammlung statt und mit dem 1. Vorsitzenden Rudolf Preuß wurde der Ortsverein ge- gründet.

Folgende Mitglieder waren von erster Stunde an mit dabei:

 

Friedrich Kleine-Ostmann, Hermann Grabe, Heinrich Reimeier, Helmut Riesenberg, Rudolf Preuß sowie Lisa Finke.

 

Am 18.07.1970 wählte die Mitglieder-Versammlung dann Friedrich Kleine-Ostmann zu seinem Nachfolger, wobei er allerdings schon gleich darauf aufmerksam machte, dass er dieses Amt aus Zeitmangel wegen anderer besonderer Ämter nur bedingt ausführen könne.

 

In der Mitgliederversammlung am 21.04.1972 konnte Hein-rich Wittenbröker als neuer Vorsitzender gewonnen werden.

 

Es setzte ab jetzt eine beständige Aufwärtsentwicklung ein.

 

Schon kurze Zeit später begannen dann die Gespräche über eine Zusammenlegung der beiden Ortsvereine Müssen und Billinghausen.

Heinrich Wittenbröker Vorsitzender der AWO Müssen-Billinghausen

Oktober 1972                                                 Gründungs-Versammlung

Gründung des AWO-Ortsvereins Müssen-Billinghausen  

               

Schnell war man sich einig und schon am 20.10.1972 waren die vorbereiten-den Gespräche abgeschlossen und es erfolgte der Zusammenschluss der Ortsvereine Müssen und  Billinghausen zum neuen AWO-Ortsverein Müssen-Billinghausen.

 

In der ersten gemeinsamen Mitgliederversammlung wurde Heinrich Wittenbröker zum  1. Vorsitzenden des neuen Vereins, AWO Ortsverein Müssen-Billinghausen, gewählt.

 

Diese Verbindung der beiden AWO-Ortsvereine und das Wirken von Heinrich Wittenbröker ließen den neuen Verein nahezu aufblühen.

 

Die Mitgliederzahl stieg von 44 im Jahre 1972 über 114 im Jahre 1974 auf über 200 im Jahre 1979 an, auch in den Folge-jahren steigerte sie sich noch, bevor dann um die Jahrtausendwende ein leichter Rückgang der Mitgliederzahl zu verzeichnen war.

Aber nicht die Mitgliederzahl allein bringt den Wert einer Vereinigung zum Ausdruck, sondern ihre Gesamtdarstellung.

 

So entnehmen wir dem Protokollbuch, wie immer mehr Brei-tenarbeit geleistet wurde.

Ulla Weiß

Schon bald nach Anfang der 70er Jahre begann die Verschickung erholungsbedürftiger Mütter, Kinder und älterer Bürgerinnen und Bürger aus den Ortsteilen Müssen und Billinghausen in be-sonders schön gelegene Orte oder Regionen unseres Landes.

 

Hierfür hat Ulla Weiß sehr viel getan, sich eingesetzt und vielen dabei geholfen.

1972

Erstes Herbstfest der

AWO Müssen-Billing-hausen

 

Im Jahre 1973 führte die AWO erstmals ein Herbst-fest durch, welches wie in allen anderen Ortsgruppen auch üblich, durch einen kleinen Zuschuss der Stadt Lage unterstützt wird.

 

Da in Müssen oder Billinghausen keine geeigneten Räumlich-keiten zur Verfügung standen, musste es, wie auch heute immer noch, im Saal der Gaststätte „Hörster Krug“ in Lage-Hörste stattfinden.

1975                                                  Gründung der Tagesstätte                                               

Im Jahre 1975 konnte die starke Gemeinschaft der AWO Müssen-Billinghausen in den Räumlichkeiten der Grundschule Billinghausen an der Sänger-straße eine Senioren-Begeg-nungsstätte, die Tagesstätte, ins Leben rufen.

 

Als Leiterin hat sich Magdalene Wittenbröker in all den Jahren besonders verdient gemacht.

 

In der Tagesstätte treffen sich die Seniorinnen und Seni-oren aus Müssen und Billinghausen einmal in jedem Monat zu einem gemütlichen Kaffeetrinken verbunden mit Vorträgen, Reiseberichten, Spielen und anderen kurzweiligen Veranstal-tungen.

 

Auch heute noch wird die Tagesstätte sehr rege besucht und ist immer wieder ein erfolgreicher Nachmittag in unserer

Ortsgruppe.

Auch Karnevalsfeiern werden in der Tagesstätte immer gerne angenommen, lustige Verkleidungen und  Vorträge begabter Mitglieder runden diese Veranstaltung ab.

Die beiden Bilder stammen aus dem Archiv des Verfassers und zeigen seine Eltern, Frida & Wilhelm Vothknecht, auf einer Karnevalsveranstaltung der AWO in der Schule Billinghausen
Gymnastik in der AWO

1981

Gründung einer Senioren-Gymnastikgruppe

 

Sport ist gesund und fördert die Erhaltung derselben, so auch in der AWO Müssen-Bil-linghausen.

 

Seit 1981 bietet die AWO hierzu Gymnastik und Bewegung in ihrer Senioren Gymnastik-Gruppe an.

1982

Flotte Sprüche und heiße Tänze

9. Herbstfest der AWO Müssen Billinghausen im Hörster Krug

Heiterkeit und geselliges Beisammensein standen im Mittelpunkt des diesjähri-gen Herbstfestes der AWO Müssen-Billinghausen, zu der der Vorstand alle Mitglieder, Freunde und Interessenten in den Hörster Krug einge-laden hatte.

 

Nach der musikalischen Einleitung durch den Musikkreis Müssen begrüßte Vorsitzender Ernst Wittbrock die rund 260 Gäste im restlos gefüllten Festsaal zu einem bunten und unterhalt-samen Programm.

 

Im Anschluß an die gemeinsame Kaffeetafel präsentierte die Tanzgruppe des spanischen Kulturvereins unter der Leitung von Gaby Orowero temperamentvoll und engagiert vorgetragene spanische Volkstänze, wobei die Herbstfestteilnehmer mit in das Tanzprogramm einbezogen wurden.

 

Bereichert wurde da diesjährige Herbstfest unter anderem durch die Liedbeiträge "Klinge, Lied, lange nach" und "Die güldene Sonne bringt Leben" des gemischten Chores Müssen unter der Leitung von Reinhard Seidel.

 

Einen Lacherfolgt besonderer Art landeten Erhard Stürze und Günter Kickert mit den Wortspielereien im Sketch "Der Bes-serwisser".

Für Bewegung und Schwung sorgte die Tanzgruppe der AWO mit den Tänzen "Holsteiner Dreiton" und dem "Langsamwalzer in geselliger Form" unter der Leitung von Annegret Pöhl.

 

Nach den musikalischen Darbietungen des Gemischten Chores Frohsinn Müssen sangen die Herbstfestteilnehmer zum Ab-schluß der Veranstaltung das traditionelle Lied der AWO "Kein schöner Land".

                                               Quelle: Lippische Landeszeitung

Die Tanzgruppe mit dem Festausschuß

1983

Gründung eines Kegelclubs

 

Im Jahre 1983 wurde ein Kegelclub der AWO Müssen-Bil-linghausen ins Leben gerufen.

 

Unter der Leitung von Gisela Stephan und Helmut Wiese finden hier einige Vereinsmitglieder Spaß und Ablenkung.

 

Seitdem die Gaststätte mit der Kegelbahn geschlossen ist, besteht auch diese Gruppe nicht mehr.

1985

Spiele-Nachmittag

 

Auch für einen wöchentlichen Spiele-Nachmittag bestand in den 80er Jahren ein reges In-teresse, wobei dieses dann aber nach eniger Zeit wieder nachgelassen hat und der Spielenachmittag zwischenzeit-lich wieder eingestellt wurde.

 

Heute trifft sich  nur noch eine Gruppe Männer zum monat-lichen Skat-Spiel.

1986

Vereins-Spenden

 

Etliche wohltätige Spenden hat die AWO Müssen-Billinghausen in ihrem langen Bestehen für gute Zwecke geleistet.

 

Manche gute Tat, z.B. Krankenhaus-besuche sowie andere Aufmerksam- keiten wurden erwiesen.

 

Ein Dankeschön sei hiermit an dieser Stelle an alle gerichtet, die den Verein gestaltet, geprägt und in ihm fleißig mitgewirkt haben und an diejenigen, die auch heute mit ganzem Herzen dabei sind und allen denjenigen, die unseren Verein durch ihre Spenden unterstützt haben.

                                                                 Quelle: Der Postillon

Heinz Doil

1988

Führungswechsel im Vorstand

 

Nach dem Tod des 1. Vorsitzenden Heinrich Wittenbröker im Juni 1988 übernahm dann Heinz Doil in seiner Ei-genschaft als 2. Vorsitzender vertre-tungsweise die Leitung der Ortsgruppe bis zur nächsten Mitgliederversammm-lung.

Ende 1980er /

Anfang 1990er Jahre

Fahrdienst für den DRK-Seniorenfahrdienst

 

Eine weitere Art der Senioren- betreuung konnten wir in den 1980er und 1990er Jahren durchführen.

 

Einige unserer männlichen Mitglieder haben an Samstagen sowie an Sonn- und Feiertagen für das Deutsche Rote Kreuz den Seniorenfahrdienst für Gehbehinderte durchgeführt.

 

Das Rote Kreuz hat den Bully und die Organisation zur Ver-fügung gestellt und unsere Mitglieder haben das Fahren über-nommen.

 

Viele behinderte Menschen sind so an Wochenenden aus ihren Wohnungen gekommen und konnten an Familienfeiern, Theater-besuchen oder Ähnlichem teilnehmen.

Etwa im gleichen Zeitraum wurde bei dem von der Stadt Lage durchgeführten Frühstück für Alleinstehende im Bürgerhaus am Clara-Ernst-Platz tatkräftig un-terstützt, indem der Kaffee von unseren Vereins-Helferinnen aus-geschenkt wurde.

Ernst Wittbrock

1989

Wechsel im Vereinsvorstand

22. Jahreshauptversammlung

 

In der Mitgliederversammlung im Januar 1989 wurde dann Ernst Wittbrock einstimmig von den Mitgliedern zum neuen 1. Vorsit-zenden gewählt.

28.05.1990

AWO Müssen-Billinghausen aufgeführt in der Be-kanntmachung des Ministeriums für Arbeit, Ge-sundheit und Soziales

 

Öffentliche Anerkennung als Träger der

freien Jugendhilfe

Bek. d. Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales
v. 28.5.1990 - IV B 2 - 6104.0

(ab 29.7.2010 MFKJKS)

Als Träger der freien Jugendhilfe sind nach § 75 des Achten Buchs des Sozialgesetzbuchs - Kinder- und Jugend-hilfe - (SGB VIII) vom 26. Juni 1990 (BGB1. I S. 1163) i. V. mit § 25 des Ersten Gesetzes zur Ausführung des Kin-der- und Jugendhilfegesetzes (AG-KJHG) vom 12. Dezember 1990 (GV. NW. S. 664) öffentlich anerkannt:

Arbeiterwohlfahrt Bezirksverband Ostwestfalen-Lippe e. V., Sitz Bielefeld, (am 16. 4. 1966)

sowie die folgenden ihr als Mitglieder angehörenden Kreis- und Ortsverbände:

 

AWO-Kreisverband Lippe e.V.

AWO Müssen-Billinghausen

1990

Gründung einer Senioren Tanzgruppe

 

Das Gesundheitsprogramm der AWO wurde 1990 durch die Gründung einer Senioren-Tanzgruppe erweitert.

 

Annegret Pöhl leitet über viele Jahre hinweg diese Gruppe mit großen Erfolg und die einstudierten Tänze haben zum Gelingen so mancher Veranstaltung, nicht nur im eigenen Verein sondern, auch bei befreundeten Vereinen, beige-tragen.

 

Man kann nur sagen: Gut gemacht, Frau Pöhl“

1993

25-jähriges Bestehen der AWO in Müssen-Billinghausen

 

Rückblickend auf alle Veranstal-tungen sei noch einmal das Fest zum 25-jährigen Bestehen der AWO in Müssen-Billinghausen genannt, wobei dieses eigentlich schon im Jahre 1992 hätte stattfinden müssen, denn die AWO in Billing-hausen wurde bereits 1967, ein Jahr vor der AWO-Grün-dung in Müssen gegründet.

 

Hier haben sich wohl damals die Verantwortlichen an das Gründungsdatum der AWO in Müssen gehalten, welches als Gründungsjahr 1968 aufweist.

 

Die sehr gut gelungene Jubiläumsveranstaltung zum 25-jährigen Bestehen fand im Saal des Gasthauses Wilhelms-burg in Lage statt und hat bei allen Ehrengästen und Ver-eins-Mitgliedern einen guten Eindruck hinterlassen.

                                                               Quelle: Der Postillon

1994

Eindrucksvolle Rundreise durch den Schwarzwald

 

Die Schwarzwald-fahrt der AWO Müssen-Billinghausen war ein voller Erfolg, darin waren sich alle Reise-Teilnehmer einig.

Reibungslos verlief die Route über Kassel, Frankfurt, Darmstadt nach Hemsbach, wo ein Imbiss auf Kosten der AWO gereicht wurde.

Die weitere Stecke führte über Karlsruhe, Baden-Baden und die Schwarzwald-Höhenstraße bis ins Hotel "Bären" in Oberham-mersbach, wo das Begrüßungsessen bereits angerichtet war.

So war es möglich, noch am gleichen Abend ein Kurkonzert zu besuchen.

 

Nach dem Frühstück am nächsten Tag gab es eine Rundfahrt über Hausach, Gutach und Trieberg zum Titisee.

Weiter ging es zum Feldberg, der leider vollkommen vernebelt war.

Ein gemütlicher Tanzabend beendete den Tag.

 

Am nächsten Morgen ging es in eine hiesige Schnapsbrennerei und anschließend wieder nach Hause.

                                               Quelle: Lippische Landeszeitung

Eine Gruppe von AWO-Reisenden hat sich zum Gruppenfoto aufgestellt

1995 

Ausflugs-Programm

 

Ebenfalls seit Jahren schon finden nach sorg-fältiger Vorbereitung die alljährlichen Tages- Mehrtages- und Besich-tigungsfahrten statt.

 

Für das immer gute Ge- lingen und ihren enormen Einsatz verdienen die verantwort-lichen Leiter Erhard Stürze und Günter Kickert eine ganz be-sondere Anerkennung.

 

Inzwischen ist der Ort „Fintel“ in der Lüneburger Heide schon zu einem besonders guten Begriff geworden.

April 1995

Fahrt der AWO Müssen-Billinghausen ein voller Erfolg

 

Der Euro-Strand in Fintel, ein Freizeit- und Erholungszentrum mit besonderer Note, liegt in der Nähe von Schneverdingen am Tor zur Lüneburger Heide.

 

Hier verlebten 44 AWO-Senioren einen "5-Tage-Spaß", der un-vergeßlich bleiben wird.

 

Das gebotene Programm war so reichhaltig, daß das nicht immer freundliche Wetter die ausgezeichnete Stimmung nicht negativ beeinflussen konnte, zumal Hallenbad und Bowlingbahnen zur Verfügung standen, Folklore-, Bingo- und Tanzveranstaltungen angeboten wurden.

 

Die Kutschwagenfahrt in die Lüneburger Heide geriet auch zu dieser Jahreszeit zu einem tollen Erlebnis.

 

Höhepunkt war allerdings eine Tagesfahrt nach Stade im "Alten Land".

 

Eine lehrreiche Besichtigung des geschichtsträchtigen Schwe-denspeichers begeisterte alle Teilnehmer.

 

Erhard Stürze und Günter Kickert, die verantwortlichen Rei-seleiter vom Festausschuß der AWO, hatten in Zusammenar-beit mit dem Familienunternehmen ter Huurne alles bis ins kleinste vorbereitet und so war das Gelingen der Fahrt garan-tiert.

                                                                 Quelle: Der Postillon

Die AWO-Reisegruppe vor dem Schwedenspeicher in Stade

Die nachfolgende Bildergalerie zeigt einige Impressionen der AWO-Mehrtagesfahrt.

1995

AWO-Karnevalsfeier mit Prinz Ulrich I und Prinzessin Liane I

 

In der Tagesstätte der AWO Müssen-Billinghausen wurde in diesem Monat eine zünftig Karneval gefeiert.

 

Mit dabei war auch das Prinzenpaar des Karnevals-vereins Sunnerbieke-Ellern-hüchte, der Karnevalsabtei-lung des TuS-Müssen-Bil-linghausen.

 

Prinz Ulrich I (Möller) und Prinzessin Liane I (Scherwitzki) be-grüßten die Tagesstätten-teilnehmer und legten anschließend ein flottes Tänzchen aufs Parkett.

                                                               Quelle: Der Postillon

 

Die nachfolgende Bildergalerie zeigt einige Impressionen der Karnevalsfeier der AWO Müssen-Billinghausen

Das "Bauernballett" der AWO

08.02.1997

Lustiges Bauern-ballett

 

Karnevalsfeier der AWO Müs-sen-Billinghausen

 

 

Ausgelassene Stim-mung herrschte beim traditionellen Karneval der AWO Müssen-Billinghausen.

 

Für zahlreiche Lacher sorgte Frieda Drexhage:

Als Klofrau verkleidet, erzählte die 86-jährige, was man in diesem Beruf so alles erleben kann.

 

Auch Leierkastenmann Herwig Diekmann kam mit seiner selbst-gebastelten Drehorgel und seinem trockenen Humor beim Publi-kum an.

 

Höhepunkt was das Debüt des "Bauernballetts", vorgeführt von sechs männlichen Mitgliedern der AWO, das nach der Melodie "Und zum Truderidera, und die Lipper die sind da", seine Tanz-künste zeigte.

 

Zwischen den einzelnen Darbietungen schunkelten die Gäste nach herzenslust und aus ihrer Mitte hielt so mancher einen lustigen Vortrag.

Zum krönenden Abschluß marschierte das Prinzenpaar von Sun-nerbieke-Ellernhüchte ein und vergab Preise für die besten Kos-tüme.

Keine leichte Aufgabe, denn viele Gäste hatten großen Einfalls-reichtum bei der Verkleidung bewiesen.

                                                                Quelle: Der Postillon

1997

AWO-Reisege-sellschaft im "Land der Edelsteine"

 

Wieder einmal hat-ten die Verantwort-lichen der AWO Müssen-Billinghau-sen, Erhard Stürze und Günter Kickert, eine Dreitagesfahrt der Superlative ausgearbeitet.

Auch die Sonne meinte es sehr gut und so konnte man von einer mehr als gelungenen wunderschönen Wochenendfahrt sprechen.

 

Am Freitagmorgen begann die Fahrt mit 70 Personen im moder-nen Reisebus.

Zunächst über die BAB Dortmund - Köln, weiter durch die schö-ne Eifel an Bitburg vorbei nach der 2.000-jährigen römischen Kaiserstadt Trier.

Im Zentrum der Trierer Altstadt, im Kolpinghaus, stärkte man sich bei einem guten Mittags-Menue, um dann eine Stadt-Ex-kursion mit Bus und Fußmarsch zu unternehmen.

 

Danach ging es weiter zum Fahrtziel, dem Luftkurort Morbach.

Morbach wird die Sonnenstube des Hunsrücks genannt und liegt mit seinen 10.000 Einwohnern und 19 Ortsbezirken an einer der schönsten Stellen im Hunsrück.

In den Hotels St. Michael, im Cafe Hochwald und der Hotel-Pension Auf der Weide im Bischofsthron wurden alle hervorra-gend untergebracht.

 

Am zweiten Tag fuhren die Reisenden nach Idar-Oberstein, die Stadt der Edelsteine im Nahetal.

Weitere "Edelsteine" an diesem Tag waren eine Besichtigung der Edelstein- und Goldschmiedewerkstatt in Kirschweiler, die Edelsteinstraße, die durch 17 Edelsteindörfer führt, dass Kup-ferbergwerk in Fischbach und die Flugausstellung bei Hermes-keil.

Ein Tanzabend mit Vorträgen des Reiseleiters rundeten den Tag ab.

Am Sonntagmorgen dann die Heimreise entlang der schönen Mosel von Bernkastel-Kues bis Koblenz.

Am Deutschen Eck war die Mittagsrast und dann ging es durch den Westerwald nach Attendorn zum Biggesee.

Hier, im Cafe Schnütgenhof, noch einmal Kaffee und Kuchen, spendiert von der Reiseleitung.

Am Abend kamen alle wieder gut gelaunt in Müssen-Billing-hausen an.

                                             Quelle: Lippische Landeszeitung

19.02.1997

30. Jahreshauptversammlung

AWO Müssen-Billinghausen will eingetragener Verein werden.

Vorstandswahlen vorerst verschoben.

Formfehler erfordert Neuauflage der AWO-Jahres-hauptversammlung

Nicht ganz wie geplant verlief die Jahreshauptversammlung der AWO Müssen-Billinghau-sen:

Weil der Vorstand aus for-malen Gründen nicht entlastet werden konnte, durften auch keine Neu-wahlen stattfin-den.

 

Fazit dieses Novums in der Geschichte der AWO Müssen-Billinghausen:

Binnen vier Wochen werden sich die Mitglieder ein zweites Mal zur Jahreshauptversammlung treffen, um die nicht er-ledigten Tagesordnungspunkte (Entlastung des Vorstands, Neuwahlen) nachzuholen.

 

Aus steuerlichen wie aus haftungsrechtlichen Gründen will sich die AWO Müssen-Billinghausen als "ordentlicher" Verein ins Vereinsregister eintragen lassen.

Voraussetzung für diese Eintragung ist ein Kassenbericht, der jedoch von Vertretern des AWO Bezirksverbandes Ostwestfalen-Lippe und nicht nur von Prüfern der AWO Müssen-Billinghausen erstellt und abgenommen sein muß.

Zwar hatten die Müssen-Billinghauser Kassenprüfer ihren Bericht zur Jahreshauptversammlung rechtzeitig fertig, doch erfolgte die weitere Prüfung durch den Bezirksverband erst in diesen Tagen - zu spät für die vorgesehene Wahl des Vorstandes des neu zu gründenden Vereins auf der jetzt erfolgten Jahreshauptversammlung.

 

Ansonsten verlief die Jahreshauptversammlung, zu der rund 100 Mitglieder im Hörster Krug erschienen waren, in ge-wohnter Routine ab.

Vorsitzender Ernst Wittbrock berichtete von den wichtigsten Ereignissen des vergangenen Jahres, die alle in Harmonie getragen sein.

 

Anschließend ehrte er folgende Vereinsmitglieder für ihr langjährige Treue zum Verein.

 

25 Jahre:

Friedegunde Wennige, Willi Witter und Walter Habernoll

 

10 Jahre:

Ingrid Adamitz, Wolfgang Büschemann, Emil Dettmann, Gerhard Grabe, Rosa Grohs, Dieter Hildebrand, Mathilde Hülsiggensen, August und Lina Kemmler, Ruth Kwauka, Frida Niedergesäß, Friedhelm Pöhl, Hanna Reinecke, Gustav Rich-ter, Hildegard Schmedtkord, Lotti Schürmeyer, Minna Wind und Adele Mellies.

                                                                   Quelle : Der Postillon

Auch Ehrungen, die Vorsitzender Ernst Wittbrock (rechte) vornahm, gehörten zur Jahreshauptversammlung der AWO Müssen-Billinghausen dazu

06.03.1997

Mit frischem Wind auch weiterhin eine gute Fahrt!

AWO Müssen-Billinghausen stellt Weichen für die Zukunft

Außerordentliche Mitgliederversammlung

 

Nach seiner einstimmigen Wiederwahl zum 1. Vorsitzenden der AWO Müssen-Billinghausen strahlte Ernst Wittbrock Zufrie-denheit aus und ermunterte die rund 90 Mitglieder mit dem Satz:

"Mit frischem Wind auch weiterhin eine gute Fahrt"

Ernst Wittbrock

Dieser außerordentliche Mitglieder-versammlung in der Grundschule Bil-linghausen war zwei Wochen zuvor die Jahreshauptversammlung vorausge-gangen.

 

Die Entlastung des Vorstands und die Neuwahlen konnten aus bestimmten Gründen nicht vollzogen werden.

 

Inzwischen wurden die offenen Fragen geklärt, die AWO-Bezirksstelle Bielefeld erteilte dem Kas-senwart die endgültige Entlastung.

Die obligate Entlastung des gesamten Vorstands war dann nur noch reine Formsache.

 

Die Neuwahl des Vorstandes, von Kurt Büker souverän gelei-tet, endete mit dem folgenden Ergebnis:

 

   1. Vorsitzender Ernst Wittbrock

   2. Vorsitzender Heinz Doil

   1. Kassenwart Günter Kickert

   2. Kassenwart Günter Kesting

   Schriftführer und Pressewart Günter Finkemeyer

 

Ihre Vorstandsfunktion im Festausschuß behalten weiterhin:

Magdalene Wittenbröcker, Erhard Stürze, Günter Kickert und Helmut Wiese.

 

Im Beirat verbleiben: Helmut Wiese und Ulla Weiß.

Neu sind im Beirat: August Wehrmann und Paul Tünker. Annegret Pöhl wurde als Leiterin der Tanzgruppe ebenfalls in den Beirat gewählt.

 

Auf persönlichen Wunsch wurden verabschiedet:

Erich Koch als 1. Kassenwart, Ewald Klöpper als Schriftführer und Pressewart, Gerda Schneider, Abrecht Drexhage und Herbert Stockmeier als Beirat.

 

Ernst Wittbrock dankte allen Zurückgetretenen mit anerken-nenden Worten für den engagierten Einsatz, den sie über Jahre für die AWO Müssen-Billinghausen an den Tag gelegt haben.

Als Präsent erhielten sie ein bebildertes Buch über die Stadt Lage.

 

Im vollen Vertrauen auf eine gedeihliche Vorstandsarbeit und einen weiteren guten Zusammenhalt des Ortsvereins konnte der 1. Vorsitzende die Versammlung schließen.

                                                                  Quelle: Der Postillon

Die AWO-Reisegruppe in Dresden

12.06.1997

AWO Müssen-Billinghausen für drei Tage im wunderschönen Elbflorenz

 

Es bedarf schon einer gewissen Erfahrung, eine so erlebnisreiche und schöne Fahrt vorzubereiten.

Aber: Auf der "Brücke" stand ein erfahrener Kapitän - gemeint ist der Reiseleiter Erhard Stürze  - der das Ruder fest im Griff hielt.

Gemeinsam mit Günter Kickert bot er den 57 Fahrtteilnehmern ein Programm, das seinesgleichen sucht.

 

Der erste Tag begann mit dem Frühstück unter freiem Himmel, zu dem Schmalz- und Mettbrötchen sowie frischer Kaffee ge-spendet wurden.

Mittags gab es - wieder im Freien - Würstchen mit Brot und dazu die nötigen Getränke.

Dieser einmalige Service und das wunderschöne Wetter taten ein übriges, die gute Gemeinschaft der AWO erneut zu demons-trieren.

 

Nach einem kurzen Abstecher nach Schloß Moritzburg kam man dann frohgelaunt und guter Dinge in einem Treff-Hotel in Dres-den an.

 

Am Vormittag des zweiten Tages folgte eine große Stadtrund-fahrt durch Dresden.

Erstaunt war man über den Fortschritt beim Wiederaufbau der Frauenkirche.

Der Nachmittag war eine Fahrt in die sächsische Schweiz, wo-bei die Festung Königstein besucht wurde.

Eine etwa dreistündige Wanderung in den Felsen ließ das Herz eines jeden Naturfreundes höher schlagen.

Ein gemütlicher Abend in einem Innenstadthotel rundete den erlebnisreichenTag ab.

 

Bevor die Reisenden die Heimfahrt antraten, unternahmen sie eine zweistündige Schifffahrt auf der Elbe bis zum Schloß Prilnitz.

Im Bus verzehrte man die letzten Würstchen und Getränke und wenige Stunden später war diese einmalig romantische Fahrt nach "Elbflorenz" schon wieder vorbei.

                                                                Quelle: Der Postillon

1997

AWO-Wochenendausflug

Rüdesheim/Assmannshausen

 

Einen Wochenendausflug unternahm der AWO-Ortsverein Müssen-Billinghausen in diesem Sommer an den Rhein.

Übernachtet wurde im Hotel "Zwei Mohren" in Assmanns-hausen im Rheintal.

Ein Spaziergang im Weinberg, die Besichtigung eines Wein-gutes und ein gemütlicher Abend bescherten allen Teilnehmern viele Freude und gute Unterhaltung. 

                                                Quelle: Lippische Landeszeitung

September 1997

AWO-Jahresabschlußfahrt in die Lüneburger Heide: Senioren wandeln auf den Spuren von Hermann Löns

 

Ein absoluter Höhepunkt des Fahrten- und Ausflugsprogramms 1997 der AWO Müssen-Billinghausen war sicherlich die jüngst durchgeführte fünftägige Fahrt  nach Fintel/Lüneburger Heide.

 

Der "Fünf-Tage-Spaß", ein speziell für Senioren entwickeltes Programm im Euro-Strand Fintel war nicht nur ein voller Erfolg, sondern - und das muß einmal deutlich gesagt werden - auch eine Spitzenleistung der Organisatoren Erhard Stürze und Günter Kickert.

                                                               Quelle: Der Postillon

Die hochgesteckten Erwartungen der 67 Seniorinnen und Senioren haben sich erfüllt, die fünftägige Fahrt geriet für alle zum unvergeßlichen Erlebnis

1997

Gründung der Vereinsgemeinschaft Billinghausen

Wir sind mit dabei.

 

Am 24. Juni 1997 stellte der Vorstand des Vereins der Gartenfreunde Überlegungen an, wie das Gelände der ehe-maligen Wohncontainer am Kammerweg sinnvoll zu pflegen und zu nutzen wäre.

Ziel war es, alle dörflichen Vereine dazu anzusprechen.

 

Bereits am 04.09.1997 lud der Vorsitzende der Garten-freunde, Wilfried Nienaber, seine Kollegen der anderen Billinghauser Vereine ins Paul-Gerhard-Haus ein.

Er leitete die Versammlung und konnte

  • Heinz Moshage, Gartenfreunde Billinghausen
  • Horst Rethmeier, Landwirtschaftlicher Verein
  • Klaus Schmiedekamp, Landwirtschaftlicher Verein
  • Karl Basse, Gesangverein Billinghausen
  • Heinz Doil, AWO Müssen-Billinghausen

als Delegierte begrüßen.

 

Schnell war man sich einig und auch der Name des neuen Vereins war schnell gefunden:

"Vereinsgemeinschaft Billinghausen"

sollte er heißen.

Heinz Doil erhielt der Auftrag, eine entsprechende Satzung zu erarbeiten und bei der nächsten Sitzung vorzustellen.

                                   

Quelle:

Abschrift aus der Chronik "800 Jahre Billinghausen"

Dezember 1997

AWO-Basar im Schulzentrum am Werreanger in Lage

 

Die AWO-Ortsvereine der Stadt Lage veranstalteten im Schul-zentrum am Werreanger in Lage einen Basar.

 

An verschiedenen Verkaufsständen wurden Bastel- und Mode-artikel sowie Strickwaren  zum Kauf angeboten.

 

Auf verschiedenen Schautafeln wurde über die Arbeit in den verschiedenen Ortsgruppe der AWO in Lage berichtet.

 

Die nachfolgende Bildergalerie zeigt einen Eindruck von dieser AWO-Veranstaltung.

Die für 10-jährige Mitgliedschaft geehrten AWO-Mitglieder samt Vorstandsmitgliedern Heinz Doil (amtierender Vorsitzender), Günter Finkemeyer (Pressewart), Günter Kickert ( Kassenwart) sowie die AWO-Kreisvorsitzende Gerda Schütte

25.02.1998

AWO Müssen-Billinghausen auf Kurs

31. Jahres-hauptversamm-lung

 

Als einer der mitgliederstärks-ten Ortsvereine in Lippe präsen-tierte sich der AWO-Ortsverein Müssen-Billinghausen auf seiner jüngsten Jahreshauptver-sammlung wieder in guter Verbundenheit.

 

Hatte der 1. Vorsitzende Ernst Wittbrock vor Jahresfrist  den Slogan verkündet

"Mit frischem Wind weiterhin gute Fahrt",

so wurde dies durch die verschiedenen Aktivitäten in den vergangenen zwölf Monaten bestätigt, wie die Berichte der Vorstandsmitglieder auf der Versammlung verdeutlichten.

 

Wie aus dem Bericht des Kassierers Günter Kickert her-vorging, befindet sich auch die finanzielle Basis des Orts-vereins auf sicherem Kurs und besteht nur aus schwarzen Zahlen.

 

Erhard Stürze stellte die für 1998 geplanten Ausflüge vor.

 

Am 23. April geht es ins Kalletal, am 16. Mai nach Bad Zwischenahn, vom 19. - 21. Juni geht es in die holsteinische Schweiz nach Bad Segeberg und vom 31.08. - 06. 09. ist eine Fahrt nach Fischen im Allgäu geplant.

                                                                    Quelle: Der Postillon

Mit Ehrennadeln und Urkunde wurden von der Kreisvorsitzenden Gerda Schüt-te die Mitglieder geehrt, die der AWO seit nunmehr 25 Jahren die Treue gehalten haben.
Auch die Damen von der AWO-Bastegruppe waren auf dem Fest der Vereinsgemeinschaft Billinghausen mit einem Stand dabei

19.08.1998

Schönes Fest der Vereinsgemein-schaft

 

Buntes Treiben am Kammerweg

 

AWO spendet 1.000 D-Mark

 

In den vergangenen Jahren machte der Kammerweg in Billinghausennur im Zusam-menhang mit den dort errichteten Notunterkünften für Aus-siedler und Asylbewerber und mit einem am Kammerweg ge-scheiterten Kindergartenneubau (negative) Schlagzeilen.

 

Nachdem die Wohnheim-Pavillons mittlerweile abgebaut worden sind, soll der Kammerweg mit erfreulicheren Meldungen von sich reden machen.

 

Das ist nicht nur der Wunsch der Straßenanlieger, sondern auch der der Billinghauser Vereinsgemeinschaft, die sich im Frühjahr gründete und die aus der örtlichen Arbeiterwohlfahrt, dem Ge-sangverein Billinghausen sowie dem Landwirtschaftlichen Verein und dem Verein der Gartenfreunde Billinghausen zusammen-setzt.

Die vier Vereine übernahmen die Patenschaft für das Grund-stück, auf dem früher die Wohnheime standen, und gemeinsam wollen sie die Fläche in eine öffentliche Grünanlage verwandeln.

Auf dem Kinderflohmarkt wurde eifrig gehandelt und verkauft.

Allerlei Pflanzen sind zu diesem Zweck in der jüngsten Vergangen-heit gesetzt worden und man befindet sich auf einem guten Weg, so Wilfried Nienhaber, Vrsitzender der Ver-einsgemeinschaft und Ernst Wittbrock, Vor-sitzender der AWO Müssen-Billinghausen in einem Pressegespräch.

 

Die Gestaltung des Grundstücks als des früheren Sorgenkindes des Ortsteils sei eine schöne Gemeinschaftsaufgabe , die die in der Vereinsgemeinschaft zusammengeschlossenen Vereine en-gagiert und beherzt angingen.

 

Ein erster Höhepunkt im Leben der Vereinsgemeinschaft wie auch im Bemühen um die Rekultivierung der Grünanlage war jetzt ein kleines Ortsteilfest, bei dem sowohl die Kinder mit Kinderflohmarkt, Hüpfburg und Spielmobil auf ihre Kosten kamen, wie auch die Erwachsenen, die bei Speis und Trank dem buntem Treiben zuschauten.

 

Während des Festes übereichten AWO-Vorsitzender Ernst Wittbrock und Josefine Funk, Leiterin der AWO-Bastelgruppe, Vertretern des lippischen Blindenvereins eine Spende in respektabler Höhe von 1.000 DM.

Erlöst hatte das Geld die Bastelgruppe mit ihren Handarbeiten.

                                                 Quelle: Lippische Landeszeitung

AWO-Kassierer Günter Kickert, AWO-Vorsitzender Ernst Wittbrock und Josefine Funk, Leiterin der Bastelgruppe, überreichten Wilfried Müller, Vorsitzender lippisches Blinden-werkes und Veriensgeschäftsführer Alexander Schulz den 1.000 DM Scheck (von links)
Das Hotel in Fischen-Langenwang

24.09.1998

AWO Müssen-Billinghausen im Allgäu:

 

Fasziniert von den Schönheiten der alpinen Bergwelt.

 

Froh gelaunt fuhren die Senioren der AWO Müssen-Billinghausen gen Süden, er-reichten über Kassel und Fulda Würzburg, wo fleißige Helferin-nen auf einem Parkplatz Schmalz- und Wurstbrote servierten.

 

Über Ulm gings weiter nach Ottobeuren, wo die dortige Bene-diktinerabtei besichtigt wurde.

In den folgenden Tagen gab es ein reichhaltiges Unterhaltungs-programm mit Bingo- und Tanzabend, einen Nachmittag mit Kaffee und Kuchen sowie bayrischer Musik.

 

Eine Fahrt nach Bad Wörishofen, Sonthofen, Fischen im Allgäu und Oberstdorf wurde abgehalten.

In Oberstdorf fuhren etliche mit der Seilbahn auf das Ne-belhorn, wo bei schönsten Sonnenschein eine herrliche Aussicht geboten wurde.

 

Auf der Heimreise gab es dann noch einen Zwischenstopp in Rothenburg ob der Tauber, ehe alle wieder wohlbehalten in Lage ankamen.

Der Dank der Reisenden galt Busfahrer Thomas für sein her-vorragendes fahrerisches Können und seine qualifizierten Rei-sebeschreibungen.

                                                                 Quelle: Der Postillon

1999 

Tagesausflug ins Münsterland

Reisebericht von Günter Kickert

 

Die Sonne meinte es gut mit den Se-niorinnen und Senioren der AWO Müs-sen-Billinghausen, als sie sich am 29.05.1999 zu einem Tagesausflug ins schöne Münsterland auf den Weg machten.

 

Mit zwei Bussen ging die Fahrt über Verl, Wiedenbrück, Beckum, Ahlen zum Wasserschloss Nordkirchen.

 

Nach der Besichtigung des Schlosses und einem Spaziergang im Schlosspark ging es weiter durch ländliche idyllische Landschaf- ten mit in der Ferne liegenden Bauernhöfen.

 

Zur Mittagszeit kehrte man dann in einem historischen Brau- haus ein.

 

Das frisch gezapfte Bier und das anschließend gereichte Mit- tagessen mundete allen vorzüglich.

 

Weiter ging es dann über Ostbevern nach Bad Iburg zu einer Kaffeetafel mit Erdbeerkuchen.

 

Es folgte ein Spaziergang durch den Kurpark, bevor dann die Heimreise über Dissen, Halle und Brackwede angetreten wurde.

 

Alle waren anschließend einstimmig der Meinung, einen wunder-schönen Tag erlebt zu haben.

2000

Karneval bei der AWO Müssen-Billinghausen

Bericht von Günter Kickert

 

Bunt kostümiert trafen die die Se-niorinnen und Senioren der AWO Müssen-Billinghausen zur fröhli-chen Karnevalsfeier in der Grund-schule Billinghausen.

 

Die Aula war von fleißigen Heferinnen und Helfern festlich ge- schmückt, die Tische lustig dekoriert und mit Kaffee und Ku-chen eingedeckt.

 

Die Leiterin der Tagesstätte, Magdalene Wittenbröcker, er- schien als Zauberin und gleich zum Auftakt schwang sie ihren Zauberstab und zauberte Allen die schlechte Laune weg.

 

Hermann Grabe sorgte mit seinem Akkordeon für die richtige Stimmung, sein Liedervorrat war unerschöpflich und immer wieder erklang es wie Fanfarentöne: „Sunnerbieke Ellernhüchte, Sunnerbieke Ellernhüchte“.

 

Erhard Stürze und Günter Kickert unterhielten das Narrenvolk mit Sketschen und Büttenreden.

Das Prinzenpaar Sabrina I (Schlink) und Dietrich I (Neuser) besuchen die Tagesstätte der AWO Müssen-Billinghausen (Foto: Günter Kickert)

Mit tosendem Applaus wurden dann das Prinzenpaar und die Prinzengarde des TuS Müssen-Billinghausen empfangen.

 

Sie brachten nicht nur gute Laune mit, Sie brachten auch den Frühling in den Festsaal, unzählige Primeln hatten sie als Über- raschung mitgebracht und verteilten diese an die Besucher der Tagesstätte.

 

Als dann noch die Prinzengarde aufmarschierte und im Takt der Musik ihre Beine fliegen ließ, da kannte der Jubel keine Grenzen mehr, da war von Senioren keine Rede mehr, alle fühlten sich wie zwanzig.                                                         

Prinzengarde der Karnevalsabteilung des TuS Müssen-Billinghausen (Foto: Reiner Mehrens)
Landeswappen NRW

2001

Mit der AWO zum Düsseldorfer Landtag

Bericht von Günter Kickert

 

MDL Ute Schäfer hatte die AWO Müssen-Billinghausen zu einem Besuch des NRW-Landtags in Düsseldorf eingeladen.

 

Um 09.00 Uhr startete man in Müssen und Billinghausen, legte auf der Autobahnraststätte Rhynern eine kurze Frühstücks- pause ein und erreichte dann gegen 11.00 Uhr Düsseldorf.

 

In Düsseldorf wurde zunächst eine Stadtrundfahrt oder ein Spaziergang am Rheinufer bzw. über die Düsseldorfer Kö ange-boten.

Um 13.00 Uhr folgte dann das Mittagessen im Landtag, dem sich ein Vortrag über die parlamentarische Arbeit des Landtages anschloss.

Um 15.00 Uhr hatte dann Frau Schäfer zu einer Diskussion mit Kaffee und Kuchen geladen, bevor dann um 16.30 Uhr die Heimreise angetreten wurde.

2001

Vereinsgemeinschaft/Dorfgemeinschaft Billinghausen

Wir sind dabei

 

Bereits in den Anfangsjahren ist die Vereinsgemeinschaft Billinghausen zu einer unentbehrlichen Größe herangereift.

 

Im Jahre 2001 wurde dann die Vereinsgemeinschaft Billing-hausen in "Dorfgemeinschaft Billinghausen" umbenannt, um Bürgerinnen und Bürger in Billinghausen über den Ver-einsrahmen hinaus anzusprechen.

 

Quelle:

Abschrift aus der Chronik "800 Jahre Billinghausen"

Wappen der Insel Rügen

2001 

4 Tage Insel Rügen

Reisebericht von Günter Kickert

 

4 erlebnisreiche Tage verbrachte die Reisegruppe der AWO Müssen-Billing- hausen auf der Insel Rügen.

 

Mit fröhlichen Liedern, die von Erhard Stürze teilweise umgetextet waren und flotten Sprüchen ging es in aller Frühe auf die Autobahn.

Über Hannover, Hamburg, Schwerin, wo auf einem Rastplatz ein Frühstücks-Buffet aufgebaut war, ging die Fahrt weiter über Rostock und den Rügen-Damm bis nach Sellin, wo ein komfortab- les Hotel bezogen wurde.

 

Nach dem Abendessen konnte noch das Seebrücken-fest mit Open Air Konzert und ein großes Höhen- feuerwerk be- wundert werden.

Die folgenden Tage wurden dann von einem Rügener Reiseleiter be-gleitet, der es vorzüglich verstand, die Besonderheiten der Insel Rügen zu erklären.

Den Anfang machte eine Inselrundfahrt durch die Boddenland- schaft mit ihren Herrensitzen, wie dem Jagdschloss Granitz und weiter zum Kap Arkona mit den beiden Leuchttürmen und dem Fischerdorf Vitt mit seiner kleinen Kapelle.

Am Hafen von Vitte konnte Fisch gekauft werden und die Fahrt ging weiter zu den Kreidefelsen und zum Königsstuhl.

Am nächsten Tag stand die Fahrt zur Insel Hiddensee auf dem Programm, wo nach einem Inselrundgang das Grab von Gerhard Hauptmann sowie die Inselkirche besucht wurden.

Weiter ging die Fahrt mit einem Planwagen nach Vitte, wo das Schiff zur Heimfahrt schon angelegt hatte.

Der letzte Abend wurde noch für einen Stadtbummel in Sellin genutzt, bevor es dann am nächsten wieder Richtung Heimat ging.

 

Dem Busfahrer und den Organisatoren wurde von allen Teilneh- mern ein großes Lob ausgesprochen.

 

Die nachfolgende Bildergalerie zeigt einige Impressionen von der AWO-Fahrt zur Insel Rügen

August 2002

Tagesfahrt an den Dümmer

 

In diesem Som-mer unternahm der AWO-Orts-verein Müssen-Billinghausen eine Tagesfahrt an den Dümmer.

 

Bei herrlichem Wetter wurde eine alte Bäckerei besichtigt und unter freiem Himmel ein zünftiges Picknick abgehalten.

 

Die nachfolgende Bildergalerie zeigt Impressionen dieser Ausflugsfahrt.

2002                                                  Wechsel in der Leitung der Tagesstätte

 

Die Leitung und Vorbereitung der Tagesstätte lag lange Jah-re in den Händen von Magdalene Wittenbröker und ihrem großen Team von Helferinnen, denen es gelang, immer für eine angenehme Stimmung, eine liebevolle Ausstattung des Raumes und ein gutes Gelingen zu sorgen.

 

Seit 2002 leitet nun Helga Schmiedekamp die Tagesstätte und dieses auch mit großem Erfolg.

Sie und ihr Team bringen neue Gedanken und Anregungen ein und sorgen somit für ein gutes Gelingen der Tagesstätten-Nachmittage.

2002  

7 Tage in den Schwarzwald

Reisebericht von Günter Kickert

 

Bei strahlendem Sonnenschein und guter Laune startete die AWO Müssen-Billinghausen mit 49 Teilnehmern für 7 Tage nach Unterharmersbach im Schwarzwald, wo sie mit guter Unter-kunft und Verpflegung verwöhnt wurden.

Es wurden an allen Tagen Ausflüge unternommen, die nicht zu anstrengend wa-ren, um auch den älteren Teilnehmern die Beteiligung zu ermög- lichen.

 

Als erstes stand die Stadt Freiburg mit dem berühmten Frei- burger Münster auf dem Programm.

Am zweiten Tag war die Eurostadt Straßburg das Ziel der Gruppe.

In zwei Gruppen wurde die Innenstadt durchkreuzt, wo noch viele altertümlich Bauten zu bestaunen waren.

Alte Schwarzwälder Uhren-Werkstatt

Über die elsässische Wein-straße ging es dann wie-der dem Quartier entgegen.

 

Am nächsten Tag wurde die Insel Mainau im Bodensee angefahren, die Blumen und Gartenanlagen besichtigt und Tropenhalle sowie Schmet-terlings-haus aufgesucht.

 

Der vierte Tag führte die Gruppe dann durch die Vogesen, wo die Altstadt von Colmar und auf der Rückfahrt noch die Wein- orte Ribeauville und Riquewihr besichtigt wurden. 

Desweiteren fand noch eine Fahrt durch das Glottertal mit der berühmten Kirche St. Peter, die auch besichtigt wurde, statt.

 

Da Kaiserstuhl und Feldberg im dichten Nebel lagen, lohnte es sich nicht diese Berge zu besuchen.

 

In Unterharmersbach blieb dann noch genügend Zeit, um Ein- käufe wie z.B. Obstler oder Schwarzwald-Schinken zu tätigen.

 

Den Reiseleitern Erhard Stürze und Günter Kickert wurde ein dickes Lob ausgesprochen und Sie wurden zu weiteren Reisepla-nungen animiert.

 

Die nachfolgende Bildergalerie zeigt einige Impressionen von der Fahrt in den Schwarzwald

19.08.2003

Wochenendausflug

Friedrichstadt

Schleswig- Holstein

Grachtenfahrt mit Ost-friesen-Wettkampf

 

Der AWO-Ortsverein Müssen-Billinghausen unternahm im Sommer 2003 einen Ausflug nach Schleswig-Holstein.

 

Neben einer Grachtenfahrt und einem Ostfriesen-Wett-kampf fand ein gemütlicher Abend mit Tanz und Unter-haltung statt.

 

Die nachfolgende Bildergalerie zeigt einige Impressionen der Fahrt.

2003

Dorfgemeinschaft Billinghausen

Wir sind dabei

 

Im Jahre 2003 traten der Dorfgemeinschaft Billinghausen auch der

  • TuS Müssen-Billinghausen

und die

  • ev.-ref. Kirchengemeinde Stapelage

bei.

 

Klaus Schmiedekamp wurde Vorsitzender und Hermann Plaß ist sein Stellvertreter.

 

Quelle:

Abschrift aus der Chronik "800 Jahre Billinghausen"

2003                                                  Zusammenfassung Teil 1

 

Leider kann diese bisherige Chronik, die überwiegend vom ehe-

maligen Vereinsmitglied Ewald Klöpper bis zum Jahre 2003 er-

stellt und von Rolf Vothknecht überarbeitet, ergänzt und teil-weise berichtigt wurde, nicht alles und jedes namentlich auf-führen.

Rolf Vothknecht

Das betrifft insbesondere unsere ehren-amtlichen Helferinnen und Helfer, Kassiere-rinnen und Kassierer, aber auch verschiedene andere.

 

Sie alle treten nach außen hin nicht sehr in Erscheinung, verdienen aber die besondere Wertschätzung.

 

Besonders erwähnt zu werden, das verdient unser Ehrenmitglied Albrecht Drexhage, zu diesem Zeitpunkt 96 Jahre alt.

 

Von Anfang an Mitglied der AWO Müssen-Billinghausen, gehörte er zu den kreativen Idealisten, die unermüdlich viel für die AWO getan haben.

 

Leider war er längere Zeit an das Krankenbett gebunden und ist inzwischen verstorben.

 

Abschließend gedenken wir noch unserer verstorbenen Mit- gliederinnen und Mitglieder.

 

Unter ihnen gehen Heinrich Wittenbröker als langjähriger 1. Vorsitzender (vom 21.04.1972 bis 01.06.1988) und Heinrich Reimeier als langjähriger Kassenwart durch ihre besonderen Verdienste in die Vereinsgeschichte ein. 

 

Ebenso hat das Ehrenmitglied Wilhelm Vothknecht (verstorben 2003) während seiner jahrelangen Mitgliedschaft manches für den Ortsverein getan.

 

Zu guter Letzt noch folgender Schlußsatz von Ewald Klöpper:

 

Wie gut zu wissen, dass auch in der Jetztzeit (2003) der Ortsverein mit seinem guten und verantwortungsvollen Führungsteam unter dem Vorsitz von Ernst Wittbrock in guten Händen ist.

 

AWO Ortsverein Müssen-Billinghausen 

Ewald Klöpper                                   

(Januar 2004)

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