26.05.2018 

Spargelessen auf dem Spargelhof Thiermann in Kirchdorf und Fahrt zum Dümmer

Quelle: Google Maps Routenplaner

Unsere heutige Ausflugs-fahrt führt uns zunächst zum Fruchthof Thiermann, wo wir zu einem Spargel-essen angemeldet sind.

 

Anschließend geht die Fahrt dann weiter zum Dümmer, wo ein rustikales Kaffeetrinken am Bus auf uns wartet.

 

Bevor wir zum Spargelhof Thiermann fuhren, legten wir zunächst noch eine kleine Pause am kleinen Schiffs-Anleger in Peters-hagen ein.

Anleger Petershagen

Wir konnten uns ein wenig die Beine vertreten und Monika packte ihr Schnaps-Körbchen aus, aus dem wir uns dann ent-sprechend stärken konn-ten.

 

Die nachfolgende Bilder-Galerie zeigt Impressi-onen von unserer kleinen Rast am Anleger Petershafen.

Der Spargelhof Thiermann in Kirchdorf ist ein alteingeses-sener landwirtschaftlicher Betrieb, der sich mit der Erzeugung von Spargel, Blaubeeren, Erdbeeren und einigen weiteren Früchten befasst.

 

Im eigenen Hofladen und auf Wochen-märkten in ganz Nord-deutschland erfolgt eine Direktvermarktung der Erzeugnisse.

Weiterhin werden Handelsketten wie z.B. Aldi oder Lidl belie-fert.

Er ist der größte Spargel-Erzeuger in Deutschland.

In der Saison werden bis zu 1.500 Erntehelfer, vorwiegend aus Polen, beschäftigt.

 

Kleine Spargelkunde von Thiermanns Hof

 

Die Spargelpflanze wird aus einem kleinen Saatkorn in Erd-presstöpfen angezogen.

Nach einigen Wochen im Gewächshaus kommt die etwa 15 cm hohe Pflanze ins Freiland und werden in langen gleichmäßigen Reihen ausgesetzt.

Im Pflanzjahr kann der Spargel natürlich noch nicht geerntet werden, da die Pflanze noch sehr klein und schwach ist.

 

Im folgenden Frühjahr geht es dann aber los.

 

Zunächst muss über den Pflanzen Erde aufgehäuft werden.

Sind die Dämme fertig, werden sie mit Folie abgedeckt.

Ab einer Bodentemperatur von 12ºC fängt die Spargelpflanze an zu treiben.

Manche Flächen werden zusätzlich noch mit einem Folientunnel abgedeckt.

 

Jede Stange wird einzeln und per Hand aus dem Boden geholt.

Die Stange wird etwas freigegraben und mit einem langen Messer tief im Boden abgestochen.

Abschließend wird das Loch mit einer Glättekelle verschlossen, damit die nächste Stange in Ruhe nachwachsen kann

Nun muss alles möglichst schnell gehen.

Um die Frische und Qua-lität optimal zu erhalten, muss der Spargel möglichst schnell gekühlt und verarbeitet werden.

 

In der modernen Verar-beitungshalle werden die Stangen gewaschen, auf die richtige Länge geschnitten und schließlich in viele Klassen sortiert.

Nach dem Sortieren geht es dann direkt in das Kühl-lager, wo der Spargel bei 1ºC auf seinen Verkauf wartet.

Je nach Kundenwunsch wird der Spargel in der entspre-chenden Gewichtseinheit verpackt, wozu automati-sche Waagen und Verpack-ungsmaschinen eingesetzt werden.

 

Ein Teil des Spargels wird für die Kunden direkt geschält.

Eine erfahrene Schälfrau schafft dabei bis zu 10 kg in der Stunde.

Ob frisch oder geschält, man finden den Spargel in unserem Hofladen, auf zahlreichen Wochenmarktständen oder im Super-markt und Discountern.

Das Spargel-Buffet

„Spargel zum SATT-ESSEN“

 

Das klassische norddeutsche Spargelessen vom Buffet:

 

Spargelcremesuppe, Spargel frisch vom Feld, Schinken von Schwein und Pute, Schnitzel, Rührei, klare Butter, Sauce Hollandaise, Petersilienkartoffeln, Baguette, Spargelsalat „Tro-pica“, Spargelsalat mit roten Linsen, bunter Spargelsalat, Spar-gel-Möhrensalat mit Couscous, Bayerische Creme mit Erdbeer-sauce, Erdbeerjoghurtcreme.

 

Die nachfolgende Bildergalerie zeigt Impressionen von unserem Aufenthalt auf dem Spargelhof Thiermann in Kirchdorf.

Unser zweites Tagesziel, Lembruch am Dümmer Quelle: Google Maps Routenplaner

Der Dümmer

 

Der Dümmer, auf amt-lichen Wegweisern auch als Dümmer See be-zeichnet, ist ein 12,4 km² großer und bis maximal 1,5 m tiefer See im Westen des norddeutschen Tieflan-des im niedersächsi-schen Landkreis Diep-holz.

 

Er liegt im Dreieck zwischen den Flecken und Städten Lemförde, Damme und Diepholz und wird von der Hunte durchflossen.

Der Dümmer ist nach dem Steinhuder Meer der zweitgrößte See in Niedersachsen.

Der Dümmer ist trotz der umfangreichen Sperrungen des See-gebiets für Wassersportler im Interesse des Naturschutzes zu einem beliebten Ziel für Segler und Surfer geworden.

Am Ostufer des Düm-mer befinden sich vier Sandstrände, an denen die Möglichkeit besteht, kostenlos zu baden.

An den Ufern des Dümmers besteht für Freizeitangler die Mög-lichkeit, außerhalb der Naturschutzgebiete und abseits der Hun-temündung, wo ein generelles Angelverbot besteht, nach Erwerb eines Fischereierlaubnisscheines zu angeln.

Da für das vorgesehene Kaffeetrinken am Dümmer kein geeig-neter Platz vorhanden war, setzten wir unsere Fahrt fort und suchten uns ein anderes geeignetes Plätzchen.

Die nachfolgende Bildergalerie zeigt Impressionen von unserem Aufenthalt am Dümmer vom Aufenthalt am Dümmer.

Auf dem Wander-Park-platz Große Aue in der Nähe von Espelkamk fan-den wir dann einen geeig-neten Platz im Schatten und konnten unser gemütli-ches Kaffeetrinken abhal-ten.

 

Anschließend holte Monika noch einmal ihr Schnaps-Körbchen aus dem Bus und jeder konn-te die feinen Leckereien von Monika verkosten.

 

Die nachfolgende Bildergalerie zeigt Impressionen vom ge-mütlichen Kaffeetrinken auf dem Wander-Parkplatz Große Aue

Danach begaben wir uns auf direktem Wege auf die Heimfahrt und trafen gegen 18:45 Uhr wieder wohlbehalten in Müssen-Billinghausen ein.

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