12.06.2016

Besuch der Freilichtbühne Bellenberg

Gebrüßungstafel an derFreilichtbühne Bellenberg

Unseren Halb- tagesausflug unternahmen wir heute zur Frei- lichtbühne Bellen-berg.

 

Nachdem der Bus der Fa. Kleine, Augustdorf, uns um 13:00 Uhr am neuen Rewe-Markt an der Landwehrstraße in Müssen abgeholt hatte, ging die Fahrt über Detmold und Horn- Bad Meinberg in den kleinen Ortsteil Bellenberg.

Quelle: Google-Maps Routenplaner

Durch die hier sehr engen Straßen schlän-  gelte sich der Bus, bis der Parkplatz an der Freilichtbühne er- reicht war.

 

Da wir bis zum Beginn der Theatervorführung noch etwas Zeit hat- ten, konnten wir diese nutzen und im Restau-rationsbereich noch Kaffee und Kuchen zu uns nehmen.

 

Anschließend sahen wir dann um 15:00 Uhr die letztmalige Auf- führung der Komödie "Das hat man nun davon".

Cafeteria und Haupteingang zur Freilichtbühne

Geschichte der

Freilichtbühne Bellenberg

 

In den 1920er Jahren sind über-all auf den Dörfern gesellige Ver-eine und Gruppierungen entstan-den.

 

So hat auch das Laienspiel in seiner heutigen Form in dieser Zeit seine Wurzeln.

 

Im kleinen lippischen Dörfchen Bellenberg bei Horn-Bad Mein- berg findet sich 1925 der gemischte Chor "Almenrausch" zu- sammen.

 

Nach einigen Jahren erweitern sich die Sangesfreunde auch auf das Theaterspiel und der Verein nennt sich jetzt "MGV Edel- weiß"

Die Bühne von Block A aus gesehen

1937 verstummt das fröhliche Treiben und kommt erst 1947, nach den schweren Kriegsjahren wieder in Schwung, als eine Handvoll Bellenberger den Chorgesang und das Theaterspiel wie- der für sich entdeck- ten.

 

Im Oktober 1949 wird dann der "Geselligkeites- und Spielverein Edelweiß Bellenberg" gegründet.

 

Eine bedeutende Aufwertung des Vereins findet 1969 statt, er wird als "Freilichtbühne Bellenberg" in das Vereinsregister ein- getragen und als gemeinnützig anerkannt.

Die Bühne von Block C aus gesehen

1971 tritt die Freilicht- bühne Bellenberg dem Lippischen Heimatbund bei, die Mitglieder des Vereins sind somit gleich-zeitig auch Mitglieder des Lippischen Heimat-bundes.

 

Im Laufe der nächsten Jahre werden die Bühne, der Techikraum, die Mikrofon-Anlage, die Sitzplätze, die Ne-bengebäude und schließlich auch eine teilweise Überdachung der Zuschauerplätze realisiert.

Was wird gespielt?

 

Pro Spielsaison werden zwei Erwachsenen-Stücke und ein Kin- der-Stück - jeweils mit 10-12 Aufführungen - in der Zeit von Ende Mai bis Anfang September auf der Freilichtbühe präsen-tiert.

 

Die Freilichtbühne Bellenberg mit seinen 120 Parkplätze und ca. 850 Sitzplätze, hat eine jährlich jährlichen Zuschauerzuspruch von ca. 15.000 Besucher zu den gesamten Vorführungen.

Der Schreibtisch von Willi Winzig

„Das hat man nun davon"  

 

Eine Komödie von Wil- helm Lichtenberg und Heinz Erhardt.

 

Willi Winzig, ein ein- facher deutscher Fi- nanzbeamter, wird durch Steuerbescheide, Mahnungen und Rechnungen der Bürger, immer mehr mitge-nommen.

 

Ihm droht nun ein Disziplinarverfahren, da er aus Gutmütigkeit einige Akten verschwinden ließ.

 

Und das eine Woche vor der Pensionierung.

 

Um eine Kürzung seiner Pension zu verhindern, rät ihm sein Vorgesetzter, Winzig solle einen „Verrückten“ spielen, denn Unzurechnungsfähigkeit könne vor disziplinarischen Maßnahmen schützen.

 

Dass er damit die Tür einer steilen Karriere aufschlägt, hätte Willi Winzig wohl selbst am wenigsten gedacht denn am Ende der Vorführung wird er selbst noch zum Finanzminister ernannt.

Nach Ende der Theateraufführung brachte uns unsere Busfah- rerin wieder wohlbehalten nach Hause zurück.

 

Anzumerken ist noch, dass wir am Mittag bei Regenwetter in Müssen abgefahren und am Abend auch wieder mit Regenwetter zurückgekehrt sind, dass wir dazwischen aber einen regenfreien und angenehmen Nachmittag in Bellenberg verbringen konnten.

 

Die nachfolgende Bilder-Galerie zeigt Impressionen vom Besuch der Freilichtbühne Bellenberg.

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