04.09.2016

Blütenfest und Blumenkorso Wiesmoor

 

• Großer Blumenkorso aus Millionen Blüten
Der Korso fährt im Korsogelände ab 13.00 Uhr


• „Wahl der Blütenkönigin” ab 13.15    Uhr, Freilichtbühne

1. Pause auf der Autobahnraststätte Dammer Berge an der BAB A1

Am frühen Morgen um 07:00 Uhr starteten wir zu unserer Tagesfahrt zum Blütenfest mit Blu- menkorso in Wiesmoor.

 

Vorbei an Herford ging die Fahrt über die BAB A 30, A1, A 29 und A 28 ins ostfriesische Wiesmoor.

 

 

Quelle: Google-Maps Routenplaner

Zu einem "verspäteten Frühstück" bzw. einem "vorgezogenen Mittags- essen" fuhren wir nach Bad Zwischenahn ans Zwischenahner Meer.

 

Monika Feuerherm hatte Frikadellen und Kartof-felsalat für uns vorbe- reitet und bei leichtem Regen ließen wir es uns unter alten Ei-chen am Strandcafe schmecken.

 

Zum Nachtisch gab es dann noch einen Schnaps aus Monikas Vorrat.

 

Anschließend ging die Fahrt weiter in Richtung Wiesmoor.

Kartoffelsalat und Frikadelle schmeckt allen recht gut

Die nachfolgende Bildergalerie zeigt Impressionen von der Rast auf der Raststätte Dammer Berge und vom Frühstück in im Park am Zwischenahner Meer

Wappen der Stadt Wiesmoor

Stadt Wiesmoor

 

Die Stadt Wiesmoor bildet den süd- östlichsten Zipfel des Landkreises Aurich.

 

Mit 12.878 Einwohnern, die auf 82,99 km² leben, ist Wiesmoor im Vergleich zu anderen ostfriesischen Städten nur dünn besiedelt.

 

Wiesmoor ist die jüngste Stadt Ostfrieslands und eine der jüngsten Städte Niedersachsens.

Urbarmachungs-Edikt

Als einzige der ostfriesischen Städte verdankt Wiesmoor seine Entstehung der Industrialisierung der ab 1906 einsetzenden indus-triellenAbtorfung des Moores.

 

Über einen Zeitraum von rund 60 Jahren wurde in Wiesmoor aus Torfverbrennung elektrischer Strom gewonnen.

 

Die Stadt nennt sich selbst Blumen-stadt, da die Verbrennung des Torfs im ehemaligen Kraftwerk und die Nutzung der daraus resultierenden Abwärme für die Aufzucht von Pflanzen, insbesondere Blumen, untrennbar mit der Wirt- schaftsgeschichte der Kommune verbun- den ist.

Wegen des jungen Alters der Stadt sind im Gegensatz zu anderen ostfriesischen Kom-munen nur wenige historische Gebäude zu finden.

 

So datiert die älteste Kirche der Stadt erst aus dem Jahr 1907.

 

Die Stadtrechte erhielt die Kommune am 16. März 2006.

Parks und Blumenpräsentation

 

Der Wild- und Gemeindepark wurde 1952 angelegt und hat eine Fläche von 14 ha.

 

1954 wurde im Zentrum des Parks eine Freilichtbühne mit 3.000 Plätzen errichtet.

 

Der Kur- und Landschaftspark dehnt sich auf einer Fläche von 15 ha aus.

Er wurde 1977 eröffnet und liegt zwischen der Blu- menhalle und dem Torf- und Siedlungsmuseum.

Diese beiden Sehens-würdigkeiten sind mit einer Moorbahn ver- bunden, welche den Park durchquert.

 

Die Blumenhalle gilt als Wahrzeichen des Or- tes.

 

Sie wurde 1969 für wechselnde Gartenausstellungen errichtet.

Auf einer Fläche von rund 1.500 Quadratmeter wer- den in jährlich wechseln- den Ausstellungen von März bis Oktober mehr als 10.000 Blumen prä- sentiert.

 

Die Wasserorgel ist die einzige fest installierte Wasserorgel Ostfrieslands.

 

Im Jahre 2007 wurde die Blumenhalle um ein 5 ha großes Frei- gelände, den Gartenpark, erweitert.

 

Blumenhalle und Gartenpark bilden zusammen das „Blumenreich“.

 

Die nachfolgende Bildergalerie zeigt Impressionen aus der Blumenhalle

Blütenfest mit Blumenkorso

 

Die größte jährlich wiederkehrende Veranstaltung ist das Blütenfest, das vom Verkehrs- und Heimatverein organisiert wird.

 

Es findet am ersten Septemberwochenende an fünf aufeinander folgenden Tagen statt.

Das 1952 gegründete Fest zieht jedes Jahr Tausende Touristen in den Luftkurort.

Quelle: Verkehrs- und Heimatverein Wiesmoor

Ein Höhepunkt der fünftägigen Ver- anstaltung ist der Blumenkorso, der in jedem Jahr einem anderen Motto ge- widmet ist und aus mehreren – mit Tau- senden von Blüten besteckten – Wagen besteht und langsam einen Rundkurs durch die Gemeinde fährt.

 

Am Sonntagnach- mittag wird auf der Freilichtbühne von den Zuschauern eine neue Blütenkönigin gewählt, die Zweit- und Drittplatzierte werden ihre Hofdamen.

 

Das Königshaus repräsentiert Wiesmoor ein Jahr lang bei vielen regionalen und überregionalen Veranstaltungen.

 

Die nachfolgende Bildergalerie zeigt Impressionen vom Umzug der Festwagen beim Wiesmoorer Blütenkorso

Torhaus des Wiesmoorer Torf- und Sied- lungsmuseum

Torf- und Siedlungs- museum Wiesmoor

 

Das zwischen dem Land- schaftspark und dem „Blumenreich“ gelegene Torf- und Siedlungsmu- seum  wurde 1980 ge- gründet.

 

Es besteht aus mehreren originalen, wiederaufge-bauten Gebäuden.

 

Dazu gehören unter anderem auch eine historische Dorfschule, eine Schmiede und das Kolonistenhaus.

 

Gezeigt wird die Geschichte der Moorkolonisation ab 1780 bis zur Urbarmachung des Wiesmoors ab 1906.

 

Das historische Gebäudeensemble der Wiesmoor-Gärtnerei wurde unter Denkmalschutz gestellt.

Feldbahn-Lokomotive

Das Museum ist über eine Moor- Bahn mit der Blumenhalle ver- bunden.

 

Das ehemalige Verwaltungsge- bäude der Nordwestdeutschen Kraftwerke AG wurde 1936 als Torhaus errichtet, um so eine zügige Durchfahrt zu den dahinter liegenden Gewächshäusern zu sichern.

 

In dem zweigeschossigen, lang gestreckten Rohziegelbau sind seit 1987 Teile der Stadtverwaltung und des Gewerbevereins unter-gebracht.

 

Die nachfolgende Bildergalerie zeigt Impressionen aus dem Torf- und Siedlungsmuseum

Um 15:45 Uhr machten wir uns dann wieder auf den Heimweg.

Quelle: Google-Maps
Der Zuckerkuchen von Bäcker Schröder schmeckt wieder hervorragend

Auf dem Autobahnpark- platz Both an der BAB A 28 kurz vor Oldenburg legten wir noch eine Pause ein, um unseren mitgebrachten Zucker-kuchen zu verzehren und eine Tassee Kaffee zu trinken.

 

Als Abschluß des Kaffee-trinkens gab es noch den obligatorischen Schnaps aus Monikas Vorrat.

 

Gegen 19:45 Uhr trafen wir dann nach einem erlebnisreichen Tag wieder in der Heimat ein.

 

Die nachfolgende Bildergalerei zeigt Impressionen vom Kaf-feetrinken auf dem BAB-Parkplatz Both

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